Der Ursprung der Malerei – Barbara Heinisch

SONY DSCFür Interessierte am „Ursprung der Malerei“ möchte ich eine neue Ausstellung der von mir vertretenen Künstlerin Barbara Heinisch empfehlen. Diesen Freitag, 18.00 Uhr, wird die Ausstellung „Barbara Heinisch – Der Ursprung der Malerei“ im Museum Ratingen, Grabenstr. 21, 40878 Ratingen, eröffnet. Es sprechen: Harald Birkenkamp / Bürgermeister der Stadt Ratingen, Dr. Alexandra König / Leiterin des Museum Ratingen. Die Künstlerin ist anwesend.

Eine der großformatigen Leinwände Barbara Heinischs bildet einen zentralen Punkt in der Sammlung des Museums, das nun mit der neuen Ausstellung einen Blick auf das Gesamtwerk der Trägerin des Kritikerpreises für Bildende Kunst, Berlin wirft. Dabei kristallisiert sich ihre Auseinandersetzung mit den frühesten künstlerischen Äußerungen der Menschheit als eine Konstante ihres Schaffens heraus. Barbara Heinischs Formensprache, die auf Verknappung abzielt, erinnert an die Expressionisten und die klassische Moderne und weist darüber hinaus auf einen gemeinsamen Ursprung: die prähistorische Kunst.

Heinisch, die ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys begann und es als Meisterschülerin bei Karl Horst Hödicke in Berlin beendete, befasste sich schon früh mit den Malereien von Chauvet und Lascaux und bereiste das Saharagebiet. Die Einflüsse setzte sie nie direkt um, sie blieben aber stets virulent und gingen – anders als bei den Künstlern, die sich unmittelbar nach der Entdeckung der prähistorischen Malereien kurz nach 1900 mit der art primitives auseinandersetzten – über formale Bezüge hinaus. In der Ausstellung wird dieser Entwicklungslinie im Schaffen der Künstlerin nachgespürt und dabei neben den großformatigen Arbeiten auch erstmals eine Auswahl bisher nicht gezeigter Gouachen präsentiert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. September 2014 im Museum Ratingen zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 13 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr, Montag geschlossen.

Weitere Informationen über Barbara Heinisch unter http://www.internationalartbridge.com

Ich freue mich, wenn wir uns Freitag in Ratingen sehen!

Abb. Bild oben: Barbara Heinisch „Körperkreis“, 1990. Performance mit der Tänzerin Chris Parker im Museum Ludwig, Köln am 28.05.1990. Tempera auf Nessel. 210 x 195 cm. 


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