Neue Fotografie. Ein Künstlergespräch mit Franziska Stünkel & Kai Wiesinger

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Nach erfolgreicher Eröffnung der Ausstellung Neue Fotografie kommen Franziska Stünkel und Kai Wiesinger zu einem Künstlergespräch in die Galerie der Stadt Sindelfingen. Sie geben Einblick in ihre künstlerischen Intentionen, fotografischen Konzepte und ihre in dieser Ausstellung präsentierten Werke. Das Gespräch führt Otto Pannewitz, Leiter der Galerie der Stadt Sindelfingen.

Sonntag, 15.06.2014, 14.00 Uhr, Galerie der Stadt Sindelfingen, Marktplatz 1, 71063 Sindelfingen.

Die Ausstellung ist dort bis zum 22.06.2014 zu sehen. Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa / So 10 – 17 Uhr.

Weitere Informationen über die Künstler sind im Nachfolgenden und hier zu finden: www.internationalartbridge.com

Die Filmregisseurin und Fotokünstlerin Franziska Stünkel arbeitet seit mehreren Jahren an einer fortlaufenden fotografischen Serie. Spiegelungen in Schaufensterscheiben, Fotografien ohne digitale Nachbearbeitung, bilden dabei den visuellen Ausgangspunkt und verleihen der Faszination von Vielfalt und Gleichzeigkeit in verdichteten Bildwelten Ausdruck. „Spiegelungen ermöglichen die Wahrnehmung zeitgleichen Lebens. Wir alle leben in Koexistenz, manchmal auch ohne dies bewusst zu bemerken. Ich suche eine Sichtbarmachung“, sagt Franziska Stünkel. Ihre Werke, die in mehrfacher Sicht die kulturellen Eigenheiten ihrer Entstehungsorte und der dortigen Lebensweisen, wie auch die globalen Gemeinsamkeiten und Annäherungen reflektieren, entstanden bislang in verschiedenen Städten Afrikas, Chinas und den USA. In der Galerie der Stadt Sindelfingen präsentiert die Künstlerin erstmals ihre neuen fotografischen Arbeiten aus Europa, die unter anderem in Wien, Berlin, Istanbul oder Cannes entstanden sind.

Der Schauspieler Kai Wiesinger fotografiert schon seit Kindertagen. Die Fotografie ist vor allem „eine weitere Ausdrucksform für mich als Künstler“, so Kai Wiesinger, in der sich noch unmittelbarer weitergeben lasse, was einem am Herzen liege. Seine Werkserien mit den Titeln „CREEP“ und „Gratia superis“ entstehen als Fotoinszenierungen ohne digitale Nachbearbeitung. Diese brechen wie im Rausch aus Körpern in Bewegung und Geschwindigkeit hervor. „Ich benutze die Kamera wie ein Maler Farbe und Pinsel. Ich möchte mit diesen Bildern zeigen, dass das, wie wir uns und die Welt um uns herum wahrnehmen, nicht unbedingt so ist wie wir glauben.“ Denn die mit der Kamera eingefangene Reflektion des Lichtes zeigt weit mehr als die Wirklichkeit. In der neuen, in der Galerie der Stadt Sindelfingen erstmals gezeigten Fotoserie „Gratia superis“ befasst sich der Künstler mit biblischen Darstellungen: „Ich musste mich mit Francis Bacons Kreuzigung auseinandersetzen und habe angefangen, die andere Seite Gottes darzustellen.“

Ich freue mich, Sie bei den Ausstellungen und dem Künstlergespräch zu begrüßen.

Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie mich bitte unter 069 – 91313193, 0173 – 3196082, per mail an p.becker@internationalartbride.com

Mit herzlichen Grüßen
Petra Becker

Abb. Bild 1: Franziska Stünkel, Bild 2: Kai Wiesinger

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