MUSEUMSRÄUME anders. Malerei von Martin Pohl.

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Der renommierte Kurator der Sammlung Essl in Klosterneuburg, Günther Oberhollenzer, hat einen ausgezeichneten Text über die Werkreihe „MUSEUMSRÄUME“ des von mir vertretenen Malers Martin Pohl geschrieben. Treffender kann man diese besonderen Arbeiten des Malers m.E. nicht beschreiben:

„Martin Pohl experimentiert mit den Möglichkeiten der Malerei, aber auch mit jenen des Raumes, in dem sie zu sehen ist. In skizzenhaft dargestellten Museumsräumen – durchaus aber mit einem gewissen Wiedererkennungswert (wunderbar etwa die Galerieräume des Essl Museums! – siehe Abb. oben) – integriert er seine abstrakten Malereien. Streng reduziert und perspektivisch klar wirken die Zeichnungen wie architektonische Entwürfe, Modell- oder Versuchsanordnungen einer geplanten künstlerischen Intervention. Großzügig hängen hier großformatige Arbeiten, nehmen Malereien flächendeckend ganze Ausstellungswände oder gar den gesamten Museumsboden ein.

Pohl gestaltet optische Illusionsräume, die Raummalereien reagieren auf die Architektur, Details wie Maueröffnungen oder Türen werden mit einbezogen. Die weiche Malerei stößt auf harte geometrische Formen, die malerisch gestaltete Fläche kontrastiert mit weißen Wänden und perspektivischen Verkürzungen. Dabei gelingt ihm ein grandioser Kunstgriff. Der Künstler bemächtigt sich des Museumsraums und lässt ihn – nicht ohne Ironie – Teil des Bildes werden. Er entwirft sich seine eigenen, virtuellen Ausstellungen in den großen Kunsthäusern der Welt. Pohl braucht für seine Bilder nicht mehr die aufgeladene „Aura“ eines Museums oder einen institutionalisierten Repräsentationsraum, er erschafft sich seinen Raum selber. Der Bild-im-Bild-Charakter lässt die Grenzen zwischen dem Kunstwerk und seiner Präsentationsform verschwimmen. Die Malerei ist zugleich der Kunstraum ihrer Präsentation.

Ein raffiniertes Spiel mit Verdoppelung und Täuschung, vielleicht auch ein Infragestellen von Originalität und Authentizität von Kunst und ihren etablierten Betrachtungsformen.“

Weitere Arbeiten der „MUSEUMSRÄUME“ und andere Werke von Martin Pohl sehen Sie hier  http://www.internationalartbridge.com/portfolio/album/martin-pohl und/oder bei einem persönlichen Besichtigungstermin. Nehmen Sie hierfür Kontakt auf, wie auch für weitere Informationen unter p.becker@internationalartbridge.com oder rufen Sie mich an unter 0173-3196082.

Und erfahren Sie mehr über meine Arbeitsweise und mich in der aktuellen Ausgabe des Top Magazins: http://www.top-magazin-frankfurt.de/redaktion/kunst-art/international-art-bridge-mit-kunst-werte-vermitteln/.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Petra Becker

International Art Bridge
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